Zehn Punkte, die mir wichtig sind

  1. Ich höre zu und spreche mit den Menschen auf Augenhöhe, bevor Entscheidungen getroffen werden.
    So sind beispielsweise die Anliegen der Bürgerschaft in den Bezirksgemeinden und den Wohngebieten sehr unterschiedlich.
    Die verschiedenen Problemstellungen müssen daher auch individuell geprüft und entschieden werden.
  2. Ökologie und Wachstum sind für mich keine Gegensätze.
    Wir brauchen beides: Wachstum unter Berücksichtigung der ökologischen Belange und der Nachhaltigkeit.
    Der Klimawandel betrifft auch Reutlingen. Hitze und Hochwasser fordern uns. Deshalb werde ich dafür sorgen, dass die Stadt ihren Beitrag zur globalen Verantwortung leistet.
  3. Handwerk braucht Anerkennung, Nachwuchs und Möglichkeiten auch der baulichen Weiterentwicklung. Dies gilt auch für Gewerbebetriebe, die nicht nur Lagerflächen, sondern vor allem Arbeitsplätze bieten.
  4. Friedrich List wäre mit mir einer Meinung! Der Reutlinger Hauptbahnhof muss wieder zur Visitenkarte Reutlingens werden. Ebenso wie die Altstadt: Reutlingen braucht liebenswerte Plätze, wo sich Menschen jeden Alters gerne aufhalten.
  5. Endlich kommen wir weg vom nachfrage- zum angebotsorientierten Busnetz und auch die Regionalstadtbahn wird kommen. Neben Individualverkehr und ÖPNV gehört auch dem E-Bike und damit einem funktionierenden Radwegkonzept die Zukunft.
  6. Ein klares „Ja – aber“ zum kostenlosen Kindergartenplatz! Ein Alleingang der Stadt Reutlingen ist in dieser Fragestellung allerdings nicht möglich. Es bedarf einer landesweiten Regelung, die Kinderbetreuung kostenfrei anzubieten. Dieses Ziel unterstütze ich nachdrücklich.
  7. Wohnungsleerstände in der Reutlinger Innenstadt sind nicht zu tolerieren. Hier kann die Stadt als Vermieter auftreten sowie durch Förderung Anreize für gezielte Innenstadtsanierung setzen. Die GWG kann darüber hinaus Immobilien erwerben und für die Vermietung entwickeln. Damit kommt Leben in die Stadt.
  8. Die Hochschule gehört zu Reutlingen – ebenso die Studenten, die zurecht auf attraktive Angebote in der Stadt warten und bereits tolle Vorschläge erarbeitet haben, die ich sehr ernst nehme. Ich will die Rahmenbedingungen schaffen, damit auch in den Abendstunden wieder mehr Menschen die Altstadt besuchen.
  9. Reutlingen ist reich an kulturellen Angeboten. Für die sogenannte Kleinkunst und auch die Vereine wird es jedoch zunehmend schwieriger, den gesteigerten und oft möglicherweise überzogenen Auflagen und den damit verbundenen Kosten gerecht zu werden. Solcherlei Auflagen und die Gebühren müssen kritisch hinterfragt und gegebenenfalls angepasst bzw. gestrichen werden.
  10. Ich werde nicht „Behördenleiter“, sondern Motivator sein, der weiß, dass kreative Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wichtig sind, wie Vertrauen und Entscheidungsfreude.

Zu guter Letzt:
Alter ist Erfahrung und Erfahrung ist verstandene Wahrnehmung, die ich gerne im Interesse der Stadt einsetze. Ich stehe zu dem was ich sage – schließlich bin ich nach der Wahl unabhängig vom Wahlausgang immer noch Reutlinger Bürger!